WESTERN-DISZIPLINEN
zurück
Turnier-Disziplinen
im
Westernreitsport
![]() |
Trail
|
|
Western Pleasure Bereits der Name der Prüfung sagt alles: Es soll für den Reiter ein Vergnügen sein, das Pferd in den drei Grundgangarten am losen Zügel möglichst bequem und fließend vorzustellen. Die Pferde werden nach ihren Gangarten und nach ihrer Bereitschaft beurteilt, die unsichtbaren Hilfen des Reiters sofort zu befolgen, was die Prüfung für den Zuschauer sehr mühelos erscheinen lässt. Von den Reitern ist bei dieser „Materialprüfung" aber höchste Konzentration gefordert.
|
![]() |
|
![]() |
Western Horsemanship Bei der Horsemanship stehen die Leistungen des Reiters im Vordergrund. Zur Bewertung kommen unter anderem die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektionen. Die verlangte Einzel- Aufgabe muss sehr exakt ausgeführt werden, was auch eine enorme Kontrolle des Pferdes voraussetzt. Es sind keine spektakulären, dafür aber penibel nachzureitende Mannöver, die verlangt werden. In der Kürze liegt die Würze. Die Einzelaufgabe geht zu 80 Prozent in die Wertung ein. Der zweite Teil einer Horsemanship fließt zu 20 Prozent in die Wertung ein. Optisch ist dieser zweite Teil eine Pleasure. Im Gegensatz zu einer Pleasure wird hier allerdings weiterhin vor allem das reiterliche Können des Menschen beurteilt.
|
|
Reining Reining ist die Dressur im Westernreitstil. Reining bedeutet ein Pferd nicht nur
zu lenken, sondern auch jede seiner Bewegungen zu kontrollieren. Ein gutes
Reiningpferd sollte sich willig führen lassen und mit wenig und nicht sichtbarem
Widerstand zu kontrollieren sein. Es muss dem Reiter völlig gehorchen.
|
![]() |
|
![]() |
Western - Riding Bei der Western Riding sind vor allem zahlreiche fliegende Galoppwechsel auf den
Punkt genau zu absolvieren. Sie gehört zu den anspruchsvollsten
Disziplinen.
|
|
Superhorse Die Superhorse ist eine besonders schwere Disziplin. Enthalten sind Elemente aus
den vier Disziplinen:
|
![]() |
|
![]() |
Showmanship Die Showmanship at Halter ist eine Disziplin speziell für Jugendliche. Bewertet wird der Jugendliche, wie er sein Pferd am Halfter vorstellt. Daneben gehört neben der korrekten Aufstellung des Pferdes und der genauen Absolvierung der verlangten Aufgabe auch der Pflegezustand von Pferd, Ausrüstung und Kleidung.
|
|
Cutting Auf allen Turnieren sind die Rinderdisziplinen der Publikumsmag-net.
|
![]() |
|
Working Cowhorse Diese Rinderdisziplin wird in zwei Teilen geritten. In dem ersten Teil zeigen
Pferd und Reiter ihr Können in einer kleinen Reining, also "Trockenarbeit", im
Fachjargon "Dry Work". Im zweiten Teil ist Fence Work verlangt. Ein Rind muss
dabei kontrolliert an der langen Seite der Bahn mindestens einmal in jede
Richtung gegen die Bande gewendet werden. Zum Schluss treibt der Reiter das Rind
in die Bahnmitte, um es dort auf einer Acht zu zirkeln. Wie beim Cutting muss
dies alles innerhalb von zweieinhalb Minuten geschehen.Pleasure: |
||
Die Jungpferde-Prüfung 1993 führte die EWU die Jungpferdeprüfungen für 3- und 4-jährige Pferde ein. Das sind spezielle Prüfungen für Nachwuchspferde, um diese schonend an den Turniersport heranzuführen. Die Jungpferdeprüfungen unterteilen sich in die drei Disziplinen Basis, Trail und Reining. Jedes Jahr werden die erfolgreichsten Nachwuchspferde von der EWU zum Jungpferde-Championat eingeladen. Jungpferdeprüfungen gibt es ausschließlich bei der EWU. Die Richter legen bei der Bewertung einer Jungpferdeprüfung den besonderen Schwerpunkt auf die Abschätzung des Talents und der Chancen des Pferdes im späteren Turniergeschehen. Die eigentliche Ausführung der vorgeschriebenen Manöver (Pattern) hat nur zu einem Fünftel Einfluss auf die Gesamtbewertung. Genau das ist neben den erleichterten Anforderungen der wesentliche Unterschied einer Jungpferdeprüfung zu allen anderen bestehenden Disziplinen, bei denen lediglich der eine Ritt auf einem Turnier isoliert beurteilt wird und weder die Leistung des Pferdes zuvor noch später eine Rolle spielt. In den vier anderen Bewertungsgruppen einer Jungpferdeprüfung stehen vielmehr die Gesichtspunkte „Talent“ und „zukünftige Chancen“ des Pferdes im Turniersport im Vordergrund: Interieur und Exterieur des Pferdes spielen die entscheidende Rolle. So wird unter anderem bewertet: Der balancierte Körperbau, die Fitness, der Ernährungszustand und die Ausstrahlung des Pferdes, die Taktreinheit, die Losgelassenheit, die aktive Hinterhand, die Qualität der Gangarten und die Athletik des Pferdes. Ein besonderer Schwerpunkt wird der Nachgiebigkeit im Maul und dem Aspekt „leicht an den Hilfen“ gewidmet. Schließlich werden auch die Aufmerksamkeit, die Willigkeit sowie die Manier und das Temperament des Pferdes bewertet. |
![]() |
|
![]() |
Sonderprüfungen und Spiele Führzügelklasse Eine Klasse für reitende Kinder, die meist im Walk und Jog geritten wird. Die Kinder werden von einem Erwachsenen mit einem Führstrick begleitet.
Ein Trail-Pattern muss zusammen mit einem Begleit-Hund absolviert werden. Dabei gibt es besondere Aufgaben für Hund und Reiter (Horse & Dog). Barrel Race Barrel Race ist ein Rennen um drei Fässer nach vorgeschriebenem Weg. Es zählt die Zeit, in der der Kurs bewältigt wird. Pole Bending Pole Bending ist ein Rennen auf Zeit, dass im Slalom um sechs Stangen geritten wird. Team-Penning Ein Team von drei Reitern versucht drei Rinder aus einer Herde in der schnellstmöglichen Zeit in einen Pferch zu bringen. |
|
Quelle: EWU Deutschland e.V. |